Helmut Försch - mail: helmut.foersch@gmx.de - 0931-284507

Für den Frieden

Vor dem Dom in Würzburg haben sich Würzburger Frauen und Männer zusamengefunden, um gegen die immer grasser sich ausweitende Erhöhung des Wehretats zu protestieren.

Helmut Försch sagte dabei:
Wenn es um den Wehretat geht, sprechen wir von Kriegsvorbereitung. Viele unserer Schiftsteller haben dazu Stellung genommen.ich zitiere Kurt Tucholski, der sagte: Ich wünsche jedem meiner Leser eine Frau, die ein tapferes Herz hat und ihre Heimat liebt und ihre Kinder großziehen will - zu einem anderen Schicksal, als dekoriert in einem Ackergraben zu verrecken.".

Vor 75 Jahren wurde unser Würzburg zerstört. Wir blicken zurück::
Der deutsche Kaiser hat den 1. Weltkrieg 1914-1918 mitverschuldet. Hitler brach den 2. Weltkrieg vorsätzlich vom Zaun. Fast 100 Millionen Menschen mussten sterben, ganze Länder waren verwüstet, Die Menschen glaubten ihren Regierungen, auf allen Seiten. Ich habe es miterlebt. Wir wurden belogen und betrogen. Heute will man uns weismachnen, dass wir bedroht werden. Wir werden betrogen wie damals.
Würden die Billionen, die für diese hirnverbrannte Rüstunsproduktion und die die menschenfeindliche  Kriegsvorbereitung  und Söldnerheere ausgegeben werden, für den Frieden und Verständigung ausgegeben, alle Probleme dieser Welt könnten gelöst und zugleich Wohlstand für allen erreicht werden.
Die Generationen, die das nur vom Hörensagen, von sogenannten Kriegs- und Dokumentarfilmen und Romanen kennen, halten diese für wahr. Helden, hochdekoriert, werden nicht gefragt: wie viele hast Du umgebracht? Sie werden umjubelt von dnen, die keine Ahnung haben. Es gibt keine Möglichkeit, den Krieg, seine Grausamkeit, schon gar nicht die Bestialitäten der Konzentrationslager und das Leid, das über die Menschen kam zu zeigen.
Was wollen wir den Kindern und Jugendlichen sagen, zeigen, lehren, wenn Billionen jährlich ausgegeben werden für Kriegsgerät und Rüstung, wenn noch niemals so viele Waffen in Friedenszeiten in Deutschland hergestellt wurden wie heutzutage und diese Waffen in Kriegsgebiete  und an Kriegen beteiligte Nationen verkauft werden, wenn unsere Verbündeten Kriege anzetteln, KZ's einrichten, Folterung und Ermordungen vollbringen, wenn das Völkerrecht missachtet wird und unsere Regierung das billigt oder gar unterstützt, wie es immer wieder geschieht und sogar von deutschem Boden aus angegriffen wird. Was müssen wir ihnen sagen? Die Wahrheit müssen wir ihnen sagen, nicht einmal, immer wieder..
Kurt Tucholski sagte: "Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein". Ja, auch ich sage nein. Ich höre nicht auf -nein - zu sagen, wenn alle Krieg spielen, wenn sie Kriege vorbereiten. Ich höre nicht auf NEIN zu sagen, wenn Unrecht verherrlicht wird, wenn Menschen unterdrückt, ausgegrenzt werden oder man sie verhungern, ertrinken oder erfrieren lässt und nichts dagegen tut.- wenn wieder Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit das Zusammenleben der Menschen vergiftet.
Ich höre nicht auf "Nein" zu sagen, wenn man materielle Dinge, Wohlstand, Geld, Macht und Gewalt setzt vor Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft und zuschaut, wie arme Menschen Flaschen sammeln, auf Parkbänken und Heizungsschächten schlafen, sich mit Zeitungen zudecken. Und das soll mein Vermächtnis, meine Biitte sein an die jungen Menschen, nicht nur an die, die heute schon für ihre Zukunft Freitags auf die Straße statt zur Schule gehn, es geht an alle, die noch nachdenken, mitfühlen und lieben können. Baut an einer friedlichen Welt ohne Hass und Neid, baut an einer Welt der Liebe und Freundschaft zu allen Menschen und zur Natur. Nur dafür, nur dafür lohnt es sich zu leben.

Wenn aber weiter gerüstet wird, wird es immer wieder Kriege geben. Früher war das Männersache. Heute stehen Flintenweiber auch an der Spitze und fordern Milliarden fürs Morden.
Und Kurt Tucholski wusste schon damals:

Das wäre kein Friede, Das wär Wahn. Der alte Tanz auf dem alten Vulkan.   

Du sollst nicht töten hat einer gesagt - und die Menschheit hörts und die Menschheit klagt.    Will das niemals anders werden? Krieg dem Kriege - und Friede auf Erden.                 

 

 „Solidarität mit den Umland-Bewohnern“ ,10.2.2021 –S. 23

 

 Armin Eirich aus Höchberg fragt: Solidarität oder blanker Egoismus der Würzburger Verkehrspolitik? Seine These, die Würzburger handelten egoistisch, versucht er mit Fakten zu untermauern. Dem ist zu entgegnen: seine Behauptung, viele Parkplätze seinen weggefallen. Es wurden aber mehr Parkplätze geschaffen und noch viel mehr sind geplant. Bei keinem Parkplatz der neu in Parkhäusern oder Tiefgaragen entstand, wurde dafür ein OberflächenParkplatz gestrichen, fällt ein Oberflächenplatz weg, wird gejammert. Die Parkpreise wurden aber nicht an die Preise des ÖPNV angepasst. Leider. Er schreibt: vor allem die Citybewohner profitieren von der erhöhten Lebensqualität. Ja, man sollte ihnen sogar so viel gönnen wie den Umlandbewohnern. Aber da ist es noch weit hin. Die Bewohner der Vororte sind auf die Angebote der Stadt angewiesen. Sie sollten auch die Lasten, die den Städtern entstehen mittragen. Bisher wird damit argumentiert, dass die Stadt finanziell davon lebt. Aber: Die Gesundheit der Bürger wird beeinträchtigt durch Abgase u. Wärme, Staub, Lärm, Enge und Gedränge. Dem sind viele Menschen entflohen, haben sich draußen angesiedelt. Das können nicht alle. Und dort draußen gibt es immer weniger von dem, was die Leute brauchen. Es ist ein Geben und Nehmen. Wer ist hier der Egoist? Damals, bei der Gemeindereform wurde nicht an die Zukunft gedacht. Eigentlich hatten die im Speckgürtel liegenden Gemeinden auch eingemeindet werden müssen. Dann wäre mit Sicherheit auch ein ordentlicher ÖPNV möglich gewesen. P+R aber wird nur angenommen mit hohem Takt, vor der Stadtgrenze, und StraBa-Anschluss. Blanker Egoismus? Der ÖPNV ist keine Alternative wird gesagt. Die Pläne gibt es seit 50 Jahren. Und jeder weiß, dass das nicht allein an der Stadt liegt. StraBa-Linien, z.B. nach Höchberg, wurden von dort abgelehnt, Trassen wurden freigehalten, andere durch Baumaßnahmen unterbunden. Die DB verhinderte möglichen P +R auf dem in ihrem Besitz brachliegenden Gelände. Bisher wurden alle Vorschläge, Zubringer-, Tangential- und Sammellinien zu einem Verbund mit DBNahverkehr zu entwickeln nicht aufgenommen. Großer Pächterwechsel und Leerstände haben nur wenig mit Parken, sondern mit Einkaufspreisen zu tun, natürlich auch mit Bequemlichkeit. Solidarität?

 

 „Einzelhandel und CSU kämpfen..“ 19.1.21 S. 21

 

Wieder geht ein Aufschrei durch Stadt und Landkreis. Die Slogans von 1972 hat man abgeschrieben: "Die Innenstadt stirbt aus, der Einzelhandel nagt am Hungertuch". Nichts davon ist eingetroffen. Aber eine zukunftsfähige Entwicklung mit P+R vor der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Landkreis, ohne den es nicht geht, gab es nicht.  Die Parktickets sind mit kostenloser Nutzung der StraBa billig, der ÖPNV doppelt so teuer und nie angepasst. Seit 1972 sind viele neue Parkhäuser und Parkgelegenheiten neu geschaffen worden. Der ÖPNV ist attraktiver, leistungs­fähiger und bequemer geworden. Ein Parkleitsystem erleichtert das Auffinden des letzten Parkplatzes und deshalb reichen auch die erfassten Parkangebote. Aber die Land­kreis­bewohner sehen den Preisunterschied zwischen IV und ÖPNV, erst recht, wenn sie zu zweit das Fahrzeug nutzen. Wir haben uns Heidelberg und Freiburg angesehen. Dort läufts, bei uns stehts. Wenn 250.000 Bürger des Einzugsgebiets glauben, sie könnten mit ihrem Auto bis in den von ihnen bevorzugten Laden fahren, dann funktioniert das nicht, aber es erzeugt Stau, Abgase, Staub, Lärm, Ärger, Aggression. Diese einst so schöne Stadt ist es auch nach dem Wiederauf­bau wieder wert, sie so weit wie möglich autofrei zu machen. das ergäbe mehr Aufenthaltsqualität und längere Aufenthaltsdauer. Ohne die Fußgängerzone gäbe es so schöne Dinge wie die Alte Mainbrücke, die Flaniermeile, Markt und Juliuspromenade so nicht.  Und diese Stadt kann wieder zu einem Prunkstück werden, wenn mit dem Landkreis zusammen ein Sammelsystem mit Umsteigepunkten vor der Stadt organisiert wird. Die Zeiten haben sich geändert. Was haben die Gemeinden ringsum denn noch zu bieten an Kultur, Ein­kauf und Gastlichkeit. Würzburg bietet es. Wir haben Städte gesehen, wo die Menschen mit Gepäck in Rikschas abgeholt und zu den Haltestellen gefahren werden. Wie schön wäre es, wenn hier weitere StraBa-Linien es ermöglichen, dass die Busse draußen bleiben. Das ist alles in Würzburg möglich, man muss nur wollen, mit Optimismus rangehen und redlich planen. Alle profitieren davon - auch die Jammerlappen.

 

 „Kritik an Hau-Ruck-Aktionen bei Impfungen“, 5.1.2021, S. 7

 

Angesichts dieses heillosen Durcheinanders fragt man sich: ist das Unfähigkeit oder geplantes Chaos in dem das Land versinkt. Wird es einen Wettlauf der gefährdeten Bürger um die Impfung geben oder gar Unruhen? Seit April wusste die Öffentlichkeit, dass erst die Impfung die Gefahr bannen kann. Tagtäglich sind alle Medien zum Bersten gefüllt mit Infos, Vorschriften, Verboten, Meinungen und Perspektiven verschiedenster Art. Noch nie war deshalb die Unsicherheit so groß wie heute. Die Verantwortlichen in Sicherheit und Gesundheit wissen aber schon seit vielen Jahren, dass so etwas geschehen könnte. In realistischen Planspielen wurde das, zumindest seit den 90er Jahren global durchgespielt. Vor allem, wie man mit den Bürgern umzugehen hat und wie das mit den Verfassungen vereinbar ist. Und das hat man auch getan: Die Medien überfluten, war z.B. ein Gebot. Die offensichtliche Unfähigkeit, die Impfung in geordneten und fairen Bahnen abzuwickeln, lässt Schlimmes ahnen. Wir Bürger müssen auf der Hut sein und besonnen reagieren. Und alle Möglichkeiten suchen, unsere Gesundheit und Freiheit zu wahren.

 

 

 

 „Die Pandemie ist für rechtsextreme Netzwerke ein Geschenk…“ am 2.2.21 S.2 Was der Experte Laabs da sagt, ist eine logische Folge einer Entwicklung, die in den 50er Jahren konsequent inszeniert wurde. Die CSU vor allem, aber auch CDU und FDP haben jeden Millimeter links von der Mitte bekämpft wie die Pest, holten sich alle Experten mit dem Gesetz 131ins Boot. Alle Beamten, Richter und Experten der Nazizeit, die bis dahin nicht ins Fadenkreuz der Kriegsverbrechen geraten waren, bauten nun diesen Staat, seine Justiz und Polizei auf und später auch die Bundeswehr. Nicht alle waren Nazis. Aber sie hatten dort gelernt. Und wer das neue Spiel nicht mitmachte, hatte keine Chance. Entnazifizierung war lächerlich, Wiedergutmachung war eine Farce. Landser-Heftchen fielen über die Jugend her. Wer sich dagegen auflehnte, wer auf die Täter von damals hinwies, im Sumpf recherchierte, war schnell niedergemacht. Alle Naziverbrechen seit 1945 waren Einzeltäter, sagt man. Vor allem CDU/CSU waren da unbeirrbar, auch die SPD marschierte im Gleichschritt nach rechts. Das Ergebnis: Die AfD hockt in allen Parlamenten, in Bundeswehr und Polizei. Logisch.

 

 „Kritik an Hau-Ruck-Aktionen bei Impfungen“, 5.1.2021, S. 7

 

Angesichts dieses heillosen Durcheinanders fragt man sich: ist das Unfähigkeit oder geplantes Chaos in dem das Land versinkt. Wird es einen Wettlauf der gefährdeten Bürger um die Impfung geben oder gar Unruhen? Seit April wusste die Öffentlichkeit, dass erst die Impfung die Gefahr bannen kann. Tagtäglich sind alle Medien zum Bersten gefüllt mit Infos, Vorschriften, Verboten, Meinungen und Perspektiven verschiedenster Art. Noch nie war deshalb die Unsicherheit so groß wie heute. Die Verantwortlichen in Sicherheit und Gesundheit wissen aber schon seit vielen Jahren, dass so etwas geschehen könnte. In realistischen Planspielen wurde das, zumindest seit den 90er Jahren global durchgespielt. Vor allem, wie man mit den Bürgern umzugehen hat und wie das mit den Verfassungen vereinbar ist. Und das hat man auch getan: Die Medien überfluten, war z.B. ein Gebot. Die offensichtliche Unfähigkeit, die Impfung in geordneten und fairen Bahnen abzuwickeln, lässt Schlimmes ahnen. Wir Bürger müssen auf der Hut sein und besonnen reagieren. Und alle Möglichkeiten suchen, unsere Gesundheit und Freiheit zu wahren.

 

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